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Pfingstkonzert

Am Pfingstmontag, dem 20. Mai 2024, wird sich um 15.30 Uhr die Hamburger Ratsmusik unter der Leitung von Simone Eckert, Viola da gamba, einfinden, um uns in die Musikalische Welt der Maria Aurora von Königsmarck (1662 – 1728) zu entführen. Auf Schloss Agathenburg geboren, war sie die Mätresse von August dem Straken. In Hamburg machte sie die Bekanntschaft mit dem Musikgelehrten Johann Mattheson. Er widmete der schönen Gräfin sein Werk das „Neu=Eröffnete Orchestre“, das als erste Musikmonographie bis heute eine wichtige Quelle zur Erforschung der Musik der Barockzeit darstellt. Matthesons Kantate Aurora, dove sei? (Aurora – wo bist du?) mag mit der Darstellung der Göttin der Morgenröte eine Huldigung an die hochgebildete und schillernde Gräfin sein, die ihren Lebensabend in Quedlinburg verbrachte und in der Stiftskirche St. Servatius begraben liegt. – Kombiniert wird diese Kantate mit Kompositionen von Georg Philipp Telemann. Freuen dürfen wir uns nicht nur auf die Instrumentalisten, sondern auch auf Isabell Schicketanz als Sopranistin. Sie ist eine der führenden Sopranistinnen im Konzertfach des 16. bis 18. Jahrhunderts. Ihre Stimme ist farbig, ihre Gestaltung nah am Text orientiert und so einfühlsam! Die wichtigsten Begleiter auf dem Weg in die historisch informierte Interpretation waren und sind Ludger Remy, Hans-Christoph Rademann, Jörg-Andreas Bötticher, Dorothee Mields, Vaclav Luks, Britta Schwarz und viele der Barockorchester Europas. Während ihrer Schulzeit erhielt sie eine wertvolle Grundausbildung am Konservatorium Cottbus und studierte danach Gesang an der Hochschule für Musik Dresden bei Prof. Hendrikje Wangemann und KS Olaf Bär.

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