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Stella – Ein Leben

Als Kind jüdischer Eltern wird Stella Goldschlag 1922 in Berlin-Charlottenburg geboren, wächst in bürgerlichen Verhältnissen auf und träumt von einer Karriere als Jazz-Sängerin. Doch dann kommen die Nazis, kommt der Krieg. Bis Anfang 1943 können Stella, ihre Eltern und viele Freunde in Berlin noch überleben. Doch der Druck wird immer größer. Stella wird von der Gestapo verhaftet, gefoltert und steht vor der Wahl: Sofort nach Auschwitz deportiert werden oder sich für die Nazis als Greiferin verdingen und andere Juden verraten. Sie wählt die zweite Möglichkeit und schafft es so, den Krieg zu überleben.
Regisseur Kilian Riedhof versucht einen Spagat. Einerseits werden die Ereignisse penibel erzählt, vor allem von Februar 1943 bis Anfang 1944. Paula Beer spielt Stella, Jannis Niewöhner den jüdischen Fälscher Rolf Isaakson, mit dem Stella eine Affäre beginnt und einen Tanz auf dem Vulkan erlebt, exzessive Momente des Lebensglücks in einem Berlin, in dem fast jede Nacht der Himmel brennt, die Fliegerbomben einschlagen.
(M. Meyns)

Deutschland 2023, 116 Minuten
Regie: Kilian Riedhof
mit Paula Beer, Jannis Niewöhner, Katja Riemann, Lukas Miko, Joel Basman

Der Veranstaltungsort ist rollstuhlgerecht zugänglich.

Der Vorverkauf beginnt am 26. Februar 2024.

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