Zurück zum Veranstaltungskalender

Ausstellungseröffnung

Was haben „Alle Vögel sind schon da“, „Summ, summ summ“, „Der Kuckuck und der Esel“, „Ein Männlein steht im Walde“ und „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ gemeinsam? – Ihr Text stammt von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, dem „singenden Dichter“, der wohl die schönsten Kinderlieder der Epoche geschrieben hat. Der Verfasser unserer deutschen Nationalhymne ist er übrigens auch! In diesem Jahr jährt sich sein Todestag zum 150. Mal und deshalb möchte man sich im Heinrich-Schütz-Haus einmal mit den Kinderliedern beschäftigen, die Klein und Groß gerne singen, die die Flötenkinder gerne spielen und die zu unserem Kulturgut gehören! In unzähligen Liederbüchern sind die auf vorhandene Melodien gedichteten oder neu – auch von Fallersleben selbst – vertonten Verse, zu finden. Hier oder in selbständigen (Bilder-)Büchern sind die Gedichte von bekannten Illustratoren mit Bildern versehen. Dies ist der eine Teil der Ausstellung, in der natürlich auch Angaben zur Biographie, zu Vorbildern, Geschichten und Geschichtchen am Rande oder den Komponisten nicht fehlen dürfen.

Außerdem konnte das Heinrich-Schütz-Haus die Scherenschnitt-Damen aus Schmölln rund um Elke Sieg und Angela Kiesewetter-Lorenz dazu gewinnen, sich mit den Liedern von Hoffmann von Fallersleben auseinanderzusetzen. So entstanden Scherenschnitte zu bekannten und auch unbekannteren Liedern. Für diese Ausstellung haben die Damen mit ihren spitzen Scheren Motive zu Geige, Füchslein und Kuckuck – um nur einige zu nennen – scharf aus dem Papier geschnitten. So fein und kleinteilig wie das derzeitige Etikett der Köstritzer Sammelflasche, das auch die Handschrift von Elke Sieg und Angela Kiesewetter-Lorenz trägt.

Die schwarz-weißen Scherenschnitte mit den farbenprächtigen Illustrationen aus Lieder-, Schul- und Bilderbüchern wird ein Fest für die Augen!

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner