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GERA REGION


23.10. 07:00 - 13:00 Uhr
Gera, Marktplatz

Wochenmarkt Gera

Die Wochenmärkte in Gera auf dem historischen Marktplatz um den Simsonbrunnen bieten ein umfangreiches Sortiment an Waren zum Kauf an. Der Wochenmarkt findet von Januar bis Mitte November auf dem Marktplatz immer: Dienstag, Donnerstag, Freitag von 7.00 bis 15.00 Uhr als „Gemischter Markt\" und am Samstag von 7.00 bis 13.00 Uhr als „Grüner Markt“ statt. In den Sommermonaten wird von den ansässigen... Weiterlesen...

Die Wochenmärkte in Gera auf dem historischen Marktplatz um den Simsonbrunnen bieten ein umfangreiches Sortiment an Waren zum Kauf an. Der Wochenmarkt findet von Januar bis Mitte November auf dem Marktplatz immer: Dienstag, Donnerstag, Freitag von 7.00 bis 15.00 Uhr als „Gemischter Markt\" und am Samstag von 7.00 bis 13.00 Uhr als „Grüner Markt“ statt. In den Sommermonaten wird von den ansässigen Gastronomen direkt auf dem Markt Freiluftgastronomie angeboten.

23.10. 10:00 - 18:00 Uhr
Rudolstadt, Schlossbezirk 1, Residenzschloss Heidecksburg

Ausstellung: Neo Rauch

Leuchtend farbige Bildwelt. Das Museum Heidecksburg Rudolstadt präsentiert Werke von Neo Rauch in der Gewölbehalle des Residenzschlosses. Mit Neo Rauch widmet das Museum Heidecksburg in Rudolstadt dem bedeutendsten Vertreter der Neuen Leipziger Schule seine neue Ausstellung und knüpft damit an die Tradition moderner und zeitgenössischer Kunst im Residenzschloss an. Die Exposition versammelt unter... Weiterlesen...

Leuchtend farbige Bildwelt. Das Museum Heidecksburg Rudolstadt präsentiert Werke von Neo Rauch in der Gewölbehalle des Residenzschlosses. Mit Neo Rauch widmet das Museum Heidecksburg in Rudolstadt dem bedeutendsten Vertreter der Neuen Leipziger Schule seine neue Ausstellung und knüpft damit an die Tradition moderner und zeitgenössischer Kunst im Residenzschloss an. Die Exposition versammelt unter dem Titel „Das Wehr“ rund 70 Werke des 61-Jährigen. Neben großformatigen Papierarbeiten des international erfolgreichen Malers gehört dazu auch eine große Anzahl kleinerer Werke aus dem Privatbesitz des Künstlers. Dominiert wird die Gewölbehalle des Schlosses von durchkomponierten, sehr farbigen Großformaten, die sowohl in Farbigkeit als auch in Motivik an Rauchs Leinwand-Gemälde erinnern. Die kleinformatigen, weniger bekannten Zeichnungen kommen ruhiger in Farbgebung, aber lockerer in der Ausführung daher. Sie stehen den großen Werken in nichts nach und bilden einen spannenden Dialog innerhalb der historischen Mauern. In Leipzig geboren, wuchs Neo Rauch, dessen Vater aus Gera stammt, in Aschersleben auf. Ab 1981 studierte er an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst, zunächst fünf Jahre bei Arno Rink, danach war er bis 1990 Meisterschüler bei Bernhard Heisig. Seine erste Personalausstellung richtete ihm 1991 die Leipziger Galerie am Thomas-Kirchhof aus, der noch im gleichen Jahr die Galerie Schwind in Frankfurt/Main folgte. Neo Rauch - Das Wehr. 16.10.2021-16.01.2022 Di-So/Feiertag, Okt. 10-18 Uhr; ab Nov. 10-17 Uhr, 24.12. geschlossen; 31.12.: 10-15 Uhr; 01.01.: 11-17 Uhr www.heidecksburg.de

23.10. 10:00 Uhr
Greiz, Vogtlandhalle

Hausführung in der Vogtlandhalle

Das Angebot dieses Rundganges richtet sich an alle Interessierten, die sich gern ein Bild von dem neuen Kulturzentrum im Herzen der Greizer Neustadt machen wollen. Informationen zum Bau, zur Ausstattung und zur Nutzung gehören während der Hausführung ebenso dazu, wie die Besichtigung des Großen Saals, der Studiobühne, des Ballettsaals und vielem weiteren mehr. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!... Weiterlesen...

Das Angebot dieses Rundganges richtet sich an alle Interessierten, die sich gern ein Bild von dem neuen Kulturzentrum im Herzen der Greizer Neustadt machen wollen. Informationen zum Bau, zur Ausstattung und zur Nutzung gehören während der Hausführung ebenso dazu, wie die Besichtigung des Großen Saals, der Studiobühne, des Ballettsaals und vielem weiteren mehr. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Beachten Sie bitte, dass es aufgrund von Veranstaltungen in der Vogtlandhalle auch zu Einschränkungen bei der Besichtigung der Räumlichkeiten kommen kann. Tickets gibt es in der Vogtlandhalle Greiz (info@vogtlandhalle.de | 03661 62880 ) oder in der Tourist-Information Greiz (tourismus@greiz.de | 03661 703-292/ -293).

www.vogtlandhalle.de/

23.10. 10:00 - 18:00 Uhr
Weida, Osterburg

www.osterburg-vogtland.eu/

23.10. 10:00 - 13:00 Uhr
Gera, Kornmarkt 4, Kaffeerösterei Mahlwerk

Jörg Neuhäuser – Töne im Bild

„Töne im Bild“ hat Jörg Neuhäuser eine Serie konstruktiver Malerei genannt. Diese A4 großen Kombinationen aus digitalem Druck, grafischer Linieneinzeichnung und Acryl-Übermalung vereint diese Ausstellung. Dafür hat der Geraer Maler und Grafiker die These von Physikern aufgegriffen, dass Farben bestimmte, mit Musik vergleichbare Wellenlängen haben. Er hat die Position der jeweiligen musikalischen... Weiterlesen...

„Töne im Bild“ hat Jörg Neuhäuser eine Serie konstruktiver Malerei genannt. Diese A4 großen Kombinationen aus digitalem Druck, grafischer Linieneinzeichnung und Acryl-Übermalung vereint diese Ausstellung. Dafür hat der Geraer Maler und Grafiker die These von Physikern aufgegriffen, dass Farben bestimmte, mit Musik vergleichbare Wellenlängen haben. Er hat die Position der jeweiligen musikalischen Töne im Oktavenraum berechnet und jedem eine Farbe zugeordnet. Zudem schwebt ihm nach eigenem Bekunden vor, dass jemand diese Bilder in abstrakte Musik umwandelt. Die Schau bietet dem Besucher die Möglichkeit hat, sich mit Hilfe einer bestimmten App die Musiktöne zu erarbeiten.

www.neuhaeuser-art.de/

23.10. 11:00 - 17:00 Uhr
Gera, Museumsplatz 1, Stadtmuseum

Unter dem Campus. Archäologie zwischen Johannisplatz und Stadtgraben

Für die Schüler und Lehrer des Gymnasiums Rutheneum startet im September ein ganz besonderes Schuljahr in ungewohnter Umgebung: Mit dem Unterrichtsbeginn wird der neue Campus des Gymnasiums mit seinen Neubauten und der sanierten Alten Regierung eingeweiht. Eine Voraussetzung für den Bau des Campus war eine archäologische Ausgrabung vor Baubeginn. Mit der Grabung konnte erstmals ein Quartier im... Weiterlesen...

Für die Schüler und Lehrer des Gymnasiums Rutheneum startet im September ein ganz besonderes Schuljahr in ungewohnter Umgebung: Mit dem Unterrichtsbeginn wird der neue Campus des Gymnasiums mit seinen Neubauten und der sanierten Alten Regierung eingeweiht. Eine Voraussetzung für den Bau des Campus war eine archäologische Ausgrabung vor Baubeginn. Mit der Grabung konnte erstmals ein Quartier im Bereich der Altstadt vollständig archäologisch untersucht werden. Die thematische Ausstellung wurde vom Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie konzipiert und ist vom 12. September bis 28. November im Stadtmuseum Gera zu sehen. Für die Archäologen waren die Grabungen besonders bedeutsam, da das Gebiet zwischen der ehemaligen Kirche St. Johannis und der sogenannten „Häselburg“ als ein wichtiger Ausgangspunkt der Stadtentwicklung gilt. Der Fund eisenzeitlicher Keramikscherben beeindruckte, da diese von einer Siedlung rund 500 vor Chr. zeugen. Im 10. Jahrhundert gründeten Menschen auf diesem Gelände erneut ein Dorf, das zum Ausgangspunkt der Stadtentstehung im 13. Jahrhundert wurde. Erste städtische Siedlungsstrukturen wurden für das 13. Jahrhundert mit Mauern und Kellergruben dokumentiert. Aus den Fundamenten der 1780 abgebrannten Johanniskirche konnten beeindruckende Werksteine des Vorgängerbaus geborgen werden. Auch zum Regierungsgebäude aus dem 18. Jahrhundert, dem ehemaligen Sitz des reußischen Landtages, brachte die archäologische Untersuchung neue Erkenntnisse zur Bau- und Nutzungsgeschichte.

www.museen-gera.de/

23.10. 13:00 - 19:30 Uhr
Zeulenroda, Am Birkenwege 1, Waikiki

Ferien im Waikiki: 50,-€* mit der Familienkarte

50,-€ geschenkt. Mit der Thüringer Familienkarte: www.tmasgff.de/familienkarte Die Gutscheine können bis zum 14. November 2021 in über 200 Kultur- und Freizeiteinrichtungen eingelöst werden. Bei uns könnt ihr damit einen 50,-€ Waikiki Gutschein erwerben, dieser ist dann 3 Jahre für euch gültig. Also rein in die Herbstferien und rein ins Tropenbad Waikiki. Wir vom Waikiki freuen... Weiterlesen...

50,-€ geschenkt. Mit der Thüringer Familienkarte: www.tmasgff.de/familienkarte Die Gutscheine können bis zum 14. November 2021 in über 200 Kultur- und Freizeiteinrichtungen eingelöst werden. Bei uns könnt ihr damit einen 50,-€ Waikiki Gutschein erwerben, dieser ist dann 3 Jahre für euch gültig. Also rein in die Herbstferien und rein ins Tropenbad Waikiki. Wir vom Waikiki freuen uns auf euch: Das Tropenbad - Spaß für die ganze Familie: badewelt-waikiki.de Unser Wasserwelten bieten Ihnen Bewegung, Spaß und Entspannung. Erleben Sie unser Tropenbad mit Lagune, Erlebnisgrotte, Wasserfall, Unterwassermassageliegen, Strömungskreisel und Außenbecken. Und nicht zuletzt: 243 m pures Rutschvergnügen! Mehr Hawaii geht nicht! Und wie aus unserem Hallenbad in wenigen Minuten ein Freibad wird, sehen Sie hier: youtu.be/84-glmbacq4

23.10. 14:00 - 17:00 Uhr
Gera, Straße des Friedens 120, Haus Schulenberg

Abstraktion und Pop aus Ostberlin

Ingo Kirchner - Abstraktion und Pop aus Ostberlin. Wir haben die Ausstellung bis Herbst 2021 für Sie verlängert. Ingo Kirchners Schaffen fand unter Bedingungen statt, die das DDR-System zuließ. Von 1949 bis 1955 studierte Kirchner in Berlin. Sein Kunststudium prägte ihn wenig. Der beengende Realismus-Begriff in der DDR ließ eine kreative Entwicklung des aufstrebenden Künstlers Ingo Kirchner nicht... Weiterlesen...

Ingo Kirchner - Abstraktion und Pop aus Ostberlin. Wir haben die Ausstellung bis Herbst 2021 für Sie verlängert. Ingo Kirchners Schaffen fand unter Bedingungen statt, die das DDR-System zuließ. Von 1949 bis 1955 studierte Kirchner in Berlin. Sein Kunststudium prägte ihn wenig. Der beengende Realismus-Begriff in der DDR ließ eine kreative Entwicklung des aufstrebenden Künstlers Ingo Kirchner nicht zu. Er und seine Generation suchten eigene Wege und fanden sie mit Blick auf die internationale Entwicklung. Die Folge waren Repressalien des politischen Systems. Sein Werk fand in der DDR kaum Beachtung. Ingo Kirchner beteiligte sich aus eigener Initiative an zahlreichen Grafik-Biennalen und- Ausstellungen, die weltweit von Ljubljana bis Buenos Aires, wie Pilze aus dem in diesen 60er und 70er Jahren dafür so fruchtbaren Boden schossen. 1968 gewann er den Grand Prix der 2. Internationalen Grafik-Biennale in Krakow. Im Jahr darauf hatte er ebenfalls in Krakow eine große Laureaten-Ausstellung. In der DDR blieb seine erste Ausstellung 1964 in Lothar Langs damals so verdienstvoller Reihe im Pankower Lehrerbildungsinstitut für Jahre das einzige öffentliche Forum. Erst in den 70er Jahren entschlossen sich neben der Zahl von Sammlern, die es immer gab, aufmerksam gewordene grafische Kabinette in Berlin und Dresden zu Ankäufen. Ingo Kirchner schuf in den 70er Jahren ein reiches, vielschichtiges Werk, das formale und technische Brillanz gewinnt. Seiner Maxime folgend „Sich dem freien Spiel der Kräfte mit gebührender Disziplin überlassen“ wendet sich Ingo Kirchner nahezu allen klassischen Medien zu, konzentriert sich schließlich immer wieder auf den Holzschnitt, liebt aber auch besonders Aquarell und Collage. Das Werk nimmt an Intensität zu, erfährt um 1977 einen Kulminationsgrad und bricht 1982 jäh und tragisch ab. Werke Ingo Kirchners sind unter anderem in Sammlungen in Berlin, Dresden, Kyoto, Warzawa, Krakow, Erfurt und Frankfurt/Oder zu sehen. Haus Schulenburg Gera zeigt des Schaffens Ingo Kirchners in einer Vielfältigkeit, die bisher so noch nicht zu sehen war. In mehreren Räumen des Hauses sind groß – und kleinformatige Grafiken, aber auch farbenfrohe Aquarelle und Collagen zu sehen. Auf diese Weise erfährt der Berliner Künstler die Aufmerksamkeit, die ihm bis zu seinem Tod 1983 in der DDR. www.haus-schulenburg-gera.de/Ingo%20Kirchner%20-%2

23.10. 14:00 - 16:00 Uhr
Gera, Treff: Heinrichstr., Bussteig R

Rundfahrt zum Bauhaus

2019 beging das Bauhaus sein 100-jähriges Jubiläum. Gera ist die Stadt mit den meisten Baudenkmälern aus der Zeit des Bauhauses in Thüringen. Die spannende Architektur des Meisterschülers Henry van de Veldes, Thilo Schoder, und seine Kollegen muss man gesehen haben. Thilo Schoder gilt als der konsequenteste Vertreter des Neuen Bauens in Thüringen. Von Traugott Golde, einem Industriellen, nach... Weiterlesen...

2019 beging das Bauhaus sein 100-jähriges Jubiläum. Gera ist die Stadt mit den meisten Baudenkmälern aus der Zeit des Bauhauses in Thüringen. Die spannende Architektur des Meisterschülers Henry van de Veldes, Thilo Schoder, und seine Kollegen muss man gesehen haben. Thilo Schoder gilt als der konsequenteste Vertreter des Neuen Bauens in Thüringen. Von Traugott Golde, einem Industriellen, nach Gera geholt, verbrachte er entscheidende Jahre seines Schaffens in Gera (1919-1932), wo er mit 53 Bauten, Projekten und Innenausstattungen etwas Großartiges in der modernen Architektur und im Neuen Bauen in Thüringen leistete. Während der zweistündigen Rundfahrt erleben die Gäste auch Industriebauten von Thilo Schoder, z.B. das Gebäude der Firma Golde, einer der ersten Eisenbetonbauten in Thüringen oder das Gebäude der Woll- und Seidenweberei Schulenburg & Bessler. tourismus.gera.de/index.php/gruppenangebote-stadtf

23.10. 14:00 - 22:00 Uhr
Gera, Hofwiesenpark, Festplatz

Herbstvolksfest 2021

Das diesjährige Herbstvolksfest öffnet am 16. Oktober um 14 Uhr seine Türen. Die offizielle Begrüßung der Schausteller und Volksfestbesucher durch Geras Oberbürgermeister Julian Vonarb findet um 16 Uhr mit dem traditionellen Fassbieranstich statt. Bis Sonntag, 31.Oktober erwarten die Besucher 29 Schaustellergeschäfte, darunter die Fahrgeschäfte „Break- Dance“, „Cortina Jet“, „Hula-Hoop“,... Weiterlesen...

Das diesjährige Herbstvolksfest öffnet am 16. Oktober um 14 Uhr seine Türen. Die offizielle Begrüßung der Schausteller und Volksfestbesucher durch Geras Oberbürgermeister Julian Vonarb findet um 16 Uhr mit dem traditionellen Fassbieranstich statt. Bis Sonntag, 31.Oktober erwarten die Besucher 29 Schaustellergeschäfte, darunter die Fahrgeschäfte „Break- Dance“, „Cortina Jet“, „Hula-Hoop“, „Auto-Scooter“, ein „Europa- Riesenrad“ mit 38 m Höhe und eine Familienachterbahn. Besonderes Highlight für die Besucher ist das Höhenfeuerwerk am 29. Oktober gegen 21 Uhr. Natürlich fehlen auch die traditionellen „Rummelgeschäfte“ nicht und ebenso wenig die Geschäfte für die kleinen Besucher des Festes zum Fahren, Schaukeln, Springen. Für eine abwechslungsreiche gastronomische Versorgung sind die Geschäfte „Gastmahl des Meeres“, „Gourmet- Stube“, „Der Vulkan“, „Pinguin- bar“ und eine „Wichtelbäckerei“ vor Ort. Die Öffnungszeiten des Herbstvolksfestes sind täglich von 14 bis 22 Uhr. Immer mittwochs ist Familientag mit ermäßigten Preisen.

www.veranstaltungen-in-gera.de/

23.10. 15:00 - 18:00 Uhr
Gera, Markt 8/9, Kunstverein Gera

Kunstvereine in Thüringen

In Auseinandersetzung mit seinem historischen Vorgänger zeigt der Kunstverein Gera e.V. bis zum 11. Dezember 2021 ausgewählte Werke thüringischer Künstler des frühen 20. Jahrhunderts in Verbindung mit Arbeiten junger Gegenwartskünstler. Die als Wohnzimmer- Ausstellung konzipierte Schau bietet Einblicke in die vielfältige Thüringer Kunstvereinslandschaft zwischen 1860 und 1945 und schafft... Weiterlesen...

In Auseinandersetzung mit seinem historischen Vorgänger zeigt der Kunstverein Gera e.V. bis zum 11. Dezember 2021 ausgewählte Werke thüringischer Künstler des frühen 20. Jahrhunderts in Verbindung mit Arbeiten junger Gegenwartskünstler. Die als Wohnzimmer- Ausstellung konzipierte Schau bietet Einblicke in die vielfältige Thüringer Kunstvereinslandschaft zwischen 1860 und 1945 und schafft zugleich einen Brückenschlag zum heutigen Kunstschaffen. Die Exposition, eingebettet in ein historisches als auch ein zeitgenössisches Zimmer, beschäftigt sich zum einen mit der bewegten Geschichte der Künstlerbunds- und Kunstvereinsgründungen ab der Mitte des 19. Jahrhunderts, zum anderen geht sie der Frage nach, welche Bedeutung den Kunstvereinen damals und heute beizumessen war und ist.

www.kunstverein-gera.de/

23.10. 15:30 Uhr
Zeitz, Judenstraße 3-4, Theater im Capitol

Die große Johann-Strauß-Revue

23.10. 18:00 - 19:30 Uhr
Gera, Vogtlandstraße 8, VR Space Cube

VR Battletime – Wikinger Abend

Tauche ein in die nordische Sagenwelt und erlebe ein einzigartiges Wettrudern zu den Klängen epischer Rockmusik. Unser Themenabend „Wikinger“ gibt Dir die Möglichkeit zu zeigen, was in Dir steckt. Trommle Deine Mannschaft auf einem Wikingerschiff im Rhythmus zum Sieg. Besuche jetzt unsere VR Arcade und trete gegen bis zu 8 andere Mitspieler an. Auch ein Spielen in 2 bis 3 Teams ist ohne Weiteres... Weiterlesen...

Tauche ein in die nordische Sagenwelt und erlebe ein einzigartiges Wettrudern zu den Klängen epischer Rockmusik. Unser Themenabend „Wikinger“ gibt Dir die Möglichkeit zu zeigen, was in Dir steckt. Trommle Deine Mannschaft auf einem Wikingerschiff im Rhythmus zum Sieg. Besuche jetzt unsere VR Arcade und trete gegen bis zu 8 andere Mitspieler an. Auch ein Spielen in 2 bis 3 Teams ist ohne Weiteres möglich. Dem Sieger winkt ein einzigartiger Preis. Das Event besitzt eine Dauer von 1,5 Stunden. Hierbei erwartet Dich eine ganze Stunde reine, adrenalingeladene Spielzeit.

www.vr-spacecube.de/

23.10. 19:30 Uhr
Altenburg, Theater, Theaterzelt

Premiere: Vater

Schauspiel von Florian Zeller

theater-altenburg-gera.de/

23.10. 19:30 Uhr
Gera, Puschkinplatz 7a, Stadt- und Regionalbibliothek

Wo wir Kinder waren

Lesung mit Kati Naumann musikalisch begleitet von der Spielzeug-Band | in Kooperation mit der Landeszentrale für Politische Bildung. Nach erfolgreichen Lesungen und Gesprächen mit ihrem SPIEGEL-Bestseller "Was uns erinnern lässt" ist Kati Naumann nun mit ihrem neuen Roman auf Lesetour. Anhand eines mitreißenden Familienschicksals in der Spielzeugwarenstadt Sonneberg führt "Wo wir Kinder waren"... Weiterlesen...

Lesung mit Kati Naumann musikalisch begleitet von der Spielzeug-Band | in Kooperation mit der Landeszentrale für Politische Bildung. Nach erfolgreichen Lesungen und Gesprächen mit ihrem SPIEGEL-Bestseller "Was uns erinnern lässt" ist Kati Naumann nun mit ihrem neuen Roman auf Lesetour. Anhand eines mitreißenden Familienschicksals in der Spielzeugwarenstadt Sonneberg führt "Wo wir Kinder waren" durch die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts und ist gleichzeitig eine Hommage an ein traditionsreiches und doch fast vergessenes Handwerk. Fundiert recherchiert spannt Kati Naumann den Bogen über drei Generationen von der Kaiserzeit bis nach der Wende - eine bewegende Geschichte von Erfindungsreichtum, Tradition und Neuanfang, großer Heimatverbundenheit und dem hoffnungsvollen Aufbruch in ungewisse Zeiten. Musikalisch begleitet wird die Lesung von der Spielzeug-Band mit Laura Röhniß und Lutz Künzel. Da die Platzkapazität aufgrund der geltenden Corona-Verordnung begrenzt ist, wird für alle Veranstaltungen in der Bibliothek eine Voranmeldung empfohlen, telefonisch während den Öffnungszeiten unter 0365 | 838 3378 oder per E-Mail an bibliothek@gera.de.

www.biblio-gera.de/

23.10. 19:30 Uhr
Greiz, Vogtlandhalle

Tanzsportgala

www.vogtlandhalle.de/

23.10. 20:00 Uhr
Altenburg, Wallstraße 29, Paul-Gustavus-Haus

Pauls Weltreise

theater-altenburg-gera.de/

23.10. 20:00 Uhr
Zwickau, Kleine Biergasse 3, Alter Gasometer

EsRAP

Das Hip-Hop-Duo EsRAP beschäftigt sich in ihren gemischt deutsch-türkischen Texten mit Fragen der Identität, dem Fremdsein als Kinder der dritten Generation und der am eigenen Leib erfahrenen Notwendigkeit des Aufbegehrens: Rap als Widerstand. Im Gegensatz zur üblichen Rollenaufteilung steuert Esra die harten und schnellen Reime bei, während ihr Bruder Enes mit seiner feinfühligen Stimme die... Weiterlesen...

Das Hip-Hop-Duo EsRAP beschäftigt sich in ihren gemischt deutsch-türkischen Texten mit Fragen der Identität, dem Fremdsein als Kinder der dritten Generation und der am eigenen Leib erfahrenen Notwendigkeit des Aufbegehrens: Rap als Widerstand. Im Gegensatz zur üblichen Rollenaufteilung steuert Esra die harten und schnellen Reime bei, während ihr Bruder Enes mit seiner feinfühligen Stimme die melodischeren Vokalparts übernimmt. Musikalisch finden sie Inspiration im türkisch-orientalischen Genre Arabeske, das sie gerne mit modernen Beats verbinden. Das Konzert findet in Kooperation mit dem Theater Plauen-Zwickau im Rahmen des bundesweiten Theaterprojektes „Kein Schlussstrich!“ zum NSU-Komplex statt.

www.alter-gasometer.de/

23.10. 20:00 Uhr
Gera, Hinter der Mauer 8, Kleine Komödie

Die Kleingartenvereinsvorstandsvorsitzendenwahl

kleine-komoedie-gera.de/

23.10. 20:00 Uhr
Gera, Heinrichstraße 47, Clubcentrum Comma

Couchkonzert mit Niels Frevert

Niels Frevert ist der ewige Geheimtipp und Kritikerliebling – von Musikerkollegen verehrt, von einigen zehntausend Fans geliebt und von der breiten Masse ignoriert. In den frühen Neunzigern machte er mit seiner Band Nationalgalerie Rockmusik mit klugen deutschen Texten, seit 1997 ist er allein unterwegs und veröffentlicht alle paar Jahre ein Album mit Liedern von so seltener feinsinniger Schönheit,... Weiterlesen...

Niels Frevert ist der ewige Geheimtipp und Kritikerliebling – von Musikerkollegen verehrt, von einigen zehntausend Fans geliebt und von der breiten Masse ignoriert. In den frühen Neunzigern machte er mit seiner Band Nationalgalerie Rockmusik mit klugen deutschen Texten, seit 1997 ist er allein unterwegs und veröffentlicht alle paar Jahre ein Album mit Liedern von so seltener feinsinniger Schönheit, dass ihm Fans und Kritiker jedes Mal erneut verzückt zu Füßen liegen. Für Niels wird es das erste Konzert in Gera sein und für Fans von intelligenten Songwriting ein unbedingtes Muss. veranstaltungen-in-gera.de/comma/ Niels Frevert ist einer der spannendsten Künstler in diesem Land. In den 1990er Jahren hatte der Hamburger mal eine Band namens Nationalgalerie, mit der er den Hit "Evelyn" landete. Seit 1997 ist Frevert solo unterwegs. Sechs Alben hat er seitdem veröffentlicht und es ging stets ein Stückchen nach vorne. Im Interview mit Reinhard Franke spricht er über sein aktuelles Werk "Putzlicht", die Coronakrise und die Sehnsucht nach einem neuen Hit. Am Samstag spielt er im Comma in Gera. ------------------------------------------------ Frage: Herr Frevert, die Pandemie ist zum Glück nicht mehr so präsent wie vor einigen Monaten. Die Hoffnung wächst, dass bald Herdenimmunität herrscht. Sie arbeiten neben der Musik seit Jahren nebenher noch in einem Hamburger Musikclub. Corona trifft Sie also doppelt hart, oder? Niels Frevert: Ja, auch mein Nebenjob fällt größtenteils flach. Ich will nicht klagen - die alleinerziehende Supermarkt-kassiererin oder Pflegekraft hat zur Zeit ganz andere Sorgen. Aber es wäre natürlich schon extrem hilfreich, ganz bald wieder vor Publikum spielen zu können. Frage: Was haben Sie in der Pandemie alles gemacht? Wie sah Ihr Alltag so aus? Frevert: Ich habe alte Lieblingsplatten und Bücher wieder aus dem Schrank geholt. Vielleicht sind es gerade die zeitlosen Klassiker, die in schwierigen Zeiten Halt geben. Außerdem habe ich das Format Hörbuch für mich entdeckt. Und, zugegeben, Zeit bei Youtube verbracht: alte Nina Hagen Interviews gucken, lernen, wie man Spannbettlaken ordentlich faltet - und natürlich schreibe ich an neuen Songs. Frage: Sie können schon wieder Konzerte spielen. Wie glücklich macht Sie das? Frevert: Wir durften schon im vergangenen Sommer eine Handvoll Konzerte spielen, wenn auch unter eingeschränkten Bedingungen. Es war für uns und das Publikum ein kurzes Aufatmen. Bitte mehr davon! Frage: Lassen Sie uns über das aktuelle Album sprechen. Was bedeutet der Titel „Putzlicht“? Frevert: Das ist ein Begriff aus der Gastronomie. Er wird auch im Theater benutzt. Das ist das Licht, das angeht, wenn die Vorstellung, das Konzert oder die Party vorbei ist. Wenn der Club schließt, dann geht das sehr nüchterne Neonlicht an. Dann wird aufgeräumt und aufgeklart. Die Leute gehen nach Hause oder ziehen weiter. Es ist das Ende, aber auch der Anfang von etwas Neuem. Frage: Auf dem Cover sieht man einen Nachtfalter. Was hat es damit auf sich? Frevert: Er kommt auch im Text von Putzlicht vor. Das ist die berühmte Motte, die ins Licht fliegt. Frage: Was ist für Sie das Besondere am aktuellen Werk? Frevert: Der größte Unterschied zu den letzten drei Alben ist, dass ich anders gearbeitet habe. Die zurückliegenden Werke sind rein mit akustischen Instrumenten entstanden. Dieses Mal haben wir viele elektrische Gitarren dabei, auch ein paar Keyboards, alte Synthesizer, Vintage Synthesizer, natürlich in Maßen. Es ist dieses Mal einfach ein anderes Sound-Bild entstanden. Und es gibt deutlich weniger Balladen, nämlich nur zwei, der Rest sind eigentlich Uptempo-Nummern. Außerdem habe ich dieses Mal mit Philipp Steinke, einem neuen Produzenten gearbeitet. Frage: Wo liegt der Unterschied zu den letzten Platten? Frevert: Die letzten drei Alben gingen eigentlich mehr über das Arrangement und das Zusammenspielen. Dieses Mal habe ich bei mir zu Hause Demos gemacht. Mit Bass und Schlagzeug und zwei Gitarren, so wie früher. Und dann haben wir aus diesen Demos eine Vor-Produktion gemacht. Wir haben an den Liedern lange gearbeitet. Ich habe bei jedem Song, einfach um das Beste rauszuholen, auch Kollegen konsultiert, ihnen die Songs vorgespielt und geschaut, ob noch was geht, um die Sache spannender zu machen. Erst, als wir die Vor-Produktion fertig hatten, haben wir den Schlagzeuger angerufen. Und dann haben wir im Grunde noch mal von vorne angefangen. Frage: Von Ihnen stammt der Satz „Ich möchte nicht zu viel sein“. Wie ist das zu verstehen? Frevert: (lacht) Ich möchte aber auch nicht zu wenig sein. Der Satz fiel in einem bestimmten Zusammenhang. Ich wurde gefragt, warum ich nicht so oft in Hamburg spiele. Doch ich habe es schon immer so gehalten, dass ein Konzert etwas Besonderes sein soll. Ich wollte nie ein lokaler Held sein. Deswegen halte ich mich in Hamburg eher zurück. Ich halte mich auch bei Social Media eher zurück. Das ist mein Naturell. Das heißt aber nicht, dass ich vom Erdboden verschluckt werden will. Frage: Sie nutzen aber Social Media, oder? Frevert: Auf jeden Fall. Und es macht auch Spaß! Besonders auf Tour kommt da auch so viel freundliches Feedback von draußen. Allerdings leiste ich mir auch mal ein paar Wochen Auszeit zwischendurch, wenn gerade nichts los ist, es nichts zu teilen gibt. Es ist interessant, anderen Künstlern und Künstlerinnen zu folgen. Wenn man genau hinschaut, kann man an der Art und Weise, wie die Social Media Seite gefüttert wird, viel über sie erfahren. Manche Kolleginnen machen das super charmant und mit einer schlafwandlerischen Geschmackssicherheit, bei anderen überwiegen Selbstinszenierung und Eitelkeit - andere wiederum lassen das einfach von ihrem Management erledigen. Frage: Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer Entwicklung als Solokünstler? Sie haben 1997 begonnen. "Putzlicht" ist ihr sechstes Soloalbum. Frevert: So voll und ganz zufrieden bin ich selten. Aber ich kann jetzt schon mit etwas Abstand sagen, dass „Putzlicht“ sicherlich einen sehr hohen Stellenwert einnimmt in meiner Diskografie. Es ist ähnlich der „Du kannst mich an der Ecke rauslassen“, von Veränderung geprägt, was Sound und Arbeitsweise betreffen. Ich habe für „Putzlicht“ seit langem wieder intensiv an den Demo Versionen gearbeitet. Dazu kam natürlich die großartige Zusammenarbeit mit Produzent Philipp Steinke - was für ein begnadeter Musiker! „Putzlicht“ steht für ein zurück zur E- Gitarre, ein kraftvolles Album, noch dazu das erste Album von mir, das komplett in Berlin entstanden ist. Schade nur, dass ich fünf Jahre dafür gebraucht habe (lacht). Aber ich musste mich von meinen ersten Songentwürfen trennen - sie klangen mir einfach zu selbstmitleidig. Das neue Album sollte gerne nach Krise klingen - aber nach einer, die ich hinter mir gelassen habe, nicht nach einer, in der ich immer noch feststecke. Frage: Sie haben mit Grönland Records das Label von Herbert Grönemeyer im Rücken. Ist Ihnen mit "Putzlicht" der nächste Schritt gelungen? Frevert: Nächster Schritt? Na klar! Für mich als Künstler bestimmt. Und auch in der Aufmerksamkeit des Publikums ist eine Menge passiert. Es sind grad keine einfachen Zeiten für Album-Künstler und solche, bei denen der deutschsprachige Streaming Algorithmus nicht greift. Aber nun - weiter geht´s. Frage: Wie groß ist ihre Sehnsucht nach einem nächsten Hit? Frevert: Ach, das mit den Hits ist doch auch relativ. Ich kenne Hits, die sind nie im Radio gespielt worden. Unser größter deutscher Songschreiber, Rio Reiser, hat, genaugenommen, seine ganze Karriere lang nie so wirklich prominent im Radio stattgefunden. Sein „Junimond“ hat es damals nicht in die deutschen Single Charts geschafft - trotzdem kann das noch heute jeder mitsingen. Klar, ich hatte in meinem Fall schon die Hoffnung, dass die Single „Immer noch die Musik“ es ins Programm der großen Sender schaffen würde . Und ja, ich habe schon geschluckt, als ich die Liste gesehen habe, welche Sender kategorisch abgelehnt haben, den Song zu spielen - nämlich alle! Aber ich versuche, mit das nicht allzu sehr zu Herzen zu nehmen. Frage: Wie wichtig ist Ihnen Kritik in den Medien? Setzen Sie sich damit auseinander? Frevert: Ich lese mir natürlich die großen und wichtigsten Sachen durch. Dafür bin ich zu neugierig. Und dafür hat man auch zu viel Zeit und Liebe in die Songs reingesteckt. Ich will das schon wissen, wie es aufgenommen wird. Aber ich gucke sicherlich nicht jeden Kommentar bei YouTube an. Für mich ist Musik-Journalismus auch ein Handwerk. Und ich interessiere mich dafür, wenn es jemand beherrscht. Songwriting ist auch ein Handwerk. Ich liebe, wenn etwas gut gemacht ist. Frage: Eines der schönsten Zitate auf dem aktuellen Album ist: „Ich sehe keine dunklen Wolken mehr, da ist kein dunkles Wolkenmeer“. Fallen Ihnen solche Wortspiele einfach zu? Auch die Textzeile mit den Fransen vom Nachtisch-Lampenschirm... Frevert: Ich bin tatsächlich immer auf Empfang und schreibe alles auf, was mir in den Sinn kommt. Im Fall der Fransen vom Nachttisch-Lampenschirm hatte ich es danach durchgelesen und mich gefragt, ob ich das schreiben kann. Wenn ich mir diese Frage aber schon stelle, dann weiß ich eigentlich schon , dass ich sie singen muss - dass es am Ende eine meiner Lieblingszeilen sein wird. Frage: Konnten Sie die letzte Platte nicht richtig einschätzen? Heute beschreiben Sie es als innerlich zerrissen. Frevert: Die Platte bedeutet mir schon viel. Aber es ist tatsächlich von allen bisherigen Alben, die ich bisher solo aufgenommen habe, das Werk, dass ich tatsächlich am wenigsten einschätzen kann. Es hängt auch damit zusammen, dass es eine suchende Zeit für mich war. Und dass ich mich im Grunde genommen am Prozess der Aufnahmen auch ein bisschen festgehalten und einfach weiter gemacht habe. Ich höre eine innere Zerrissenheit. Die dramatischen Balladen sind großartig geworden, aber mit den etwas leichteren Pop Songs habe ich mich schwer getan. Es ist als Album über die ganze Strecke nicht ganz klar. Das sind Songs dabei wie „Schwör“ oder „Morgen ist egal“, solche hatte ich vorher so nicht hinbekommen. Jede Platte hat ihr Innenleben. Ich hoffe, dass das neue Album als ein starkes, kraftvolles wahrgenommen wird. Frage: „Putzlicht“ klingt harmonisch und leicht. Wer Sie kennt, weiß, dass in Ihren Songs oft ein bisschen Melancholie mitschwingt. Frevert: Die Zusammenarbeit mit Philipp Steinke war eine tolle Erfahrung. Ich habe unheimlich viel gelernt und glaube auch, dass sich dies für mich im Song-Writing noch mal widerspiegelt. Das war eine spannende Zeit, denn wir sind wirklich sehr ins Detail gegangen. Es hat viel Energie gekostet. Ich habe den kompletten Winter und das halbe Frühjahr in Berlin verbracht, in einer 1-Zimmer- Wohnung, mit Kohleofen nachts und morgens kaltem Wasser. Ich fand es super und es hat mich definitiv weitergebracht. Ich kann mit Luxus nicht viel anfangen, der hat bei meinem Platten-Aufnahmen nichts zu suchen. Frage: Der Song „Putzlicht“ stellt eine Abwechslung zu all den Uptempo-Nummern auf der Platte dar. Was hat der Titel für einen Stellenwert? Frevert: „Putzlicht“ ist „die“ Ballade auf dem Album. Ich dachte mir, wenn nach den ersten fünf Nummern nochmal eine solcher Song kommt, dann spricht das für ein gutes Album. Ich glaube, das ganze Album in sich ist sehr stimmig. Frage: Stimmt es eigentlich, dass Sie Ihre Gitarre anderthalb Jahre nicht angefasst haben? Frevert: Ja. Ich habe es zwischendurch immer mal wieder versucht. Auch Dinge für mich festgehalten, aber ich habe das alles in die Tonne getreten. Es klang mir zu leidend. Frage: Ist die Gründung einer eigenen Band für die Zukunft ausgeschlossen? Frevert: Das weiß ich nicht, würde es nicht ausschließen. Es hat alles seine Vor- und Nachteile. Als Solokünstler kannst du selbst entscheiden, aber du bist auch für alles zuständig. Momentan ist es mit der Live-Band einfach großartig. Ich bin noch nie mit einem so guten Gefühl jeden Abend auf die Bühne gegangen. Es ist wirklich toll mit dieser Band. Es gibt mir Halt und macht mich glücklich. www.nielsfrevert.net