Spielzeugsoldaten auf einer LandkarteSpielzeugsoldaten auf einer Landkarte
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Warum die Realitätsvermeidung deutscher Politik für unser Land und Europa so gefährlich ist

+++ Nachholtermin vom 14.01.2026 +++
Aufgrund universitätsinterner und -externer Kontroversen wurde der Vortrag von Herrn Lüders um zwei Wochen verschoben und findet nun als erweiterte Veranstaltung am 28.01.2026 um 18:00 Uhr im Universitätshauptgebäude (UHG) der Friedrich-Schiller-Universität statt.
Vor dem Vortrag zeigen wir bereits um 16 Uhr die israelisch-palästinensisch-schweizerische Dokumentation „Until We Talk“ (2025, engl. Original mit deutschen Untertiteln). Der Film begleitet Israelis und Palästinenser des Parents Circle-Families Forum, die im Nahostkonflikt nahe Angehörige verloren haben. Trotz der tiefen Gräben suchen sie den Austausch und reichen einander die Hand. Der Film macht deutlich: Ohne ein konstruktives Gespräch miteinander lässt sich der Konflikt nicht lösen.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, bereits um 16 Uhr zu kommen.
„Das ist die ‚Drecksarbeit‘, die Israel macht für uns alle“ – an diesem berüchtigten Satz von Bundeskanzler Friedrich Merz setzt der Nahostexperte und Bestsellerautor Michael Lüders an und fragt in seinem Vortrag, welche Rolle Deutschland und der Westen in den eskalierenden Kriegen im Nahen Osten und in der Ukraine tatsächlich spielen. Lüders zeigt, wie sich im verklärten Selbstbild des Westens, in Waffenlieferungen und Sanktionsregimen die gefährliche Doppelmoral seiner Außenpolitik offenbart – mit Folgen weit über die Krisenregionen hinaus. Zugleich stellt er die Frage, wie unter diesen Bedingungen ein nachhaltiger und gerechter Frieden überhaupt möglich sein kann.
Der Vortrag ist Teil der Reihe „Frieden denken in Zeiten des Krieges. Ethische Reflexionen zur Ukraine, zum Nahen Osten und zur deutschen Verantwortung“. An den Vortrag schließt sich eine öffentliche Diskussion an.

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