Die Peterskirche in Erfurt
Sie wurde zerstört, zweckentfremdet und ihrer Würde beraubt – die Klosterkirche St. Peter und Paul. Nach der Säkularisation wandelten sie preußische Truppen 1820 in ein Proviantlager um. In jüngster Zeit erhielt das ehemalige Gotteshaus etwas von seiner einstigen Würde zurück, indem die Lagerböden teilweise entfernt wurden. Erbaut wurde die Kirche vor rund 900 Jahren auf der damals höchsten Erhebung innerhalb der Erfurter Stadtmauern, dem Petersberg. Die Pfeilerbasilika des einstigen Benediktinerklosters folgte dem Vorbild der Hirsauer Schule. Im Inneren haben sich einige der ältesten Wandmalereien in Thüringen erhalten.
Gärten in der Klosterkirche
Wo einst Mönche wandelten, hat die Thüringer Gartenkunst Einzug gehalten. Die Ausstellung „Paradiesgärten – Gartenparadiese“ bietet einen Streifzug durch die historischen Parks und Gärten der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten. Auch Einblicke in das Peterskloster selbst und die klösterliche Gartenkultur bietet die stimmungsvolle Schau. 👉🏻 Infos finden Sie hier
Öffnungszeiten: Di bis So 10 - 18 Uhr