Jugendstück
Die literarische Vorlage für das Stück stammt von der jungen Altenburger Abiturientin Gwendolin Gäbler. Sie ist selbst Mitglied der MASKENfabrik, wird in dieser Produktion jedoch nicht auf der Bühne stehen, sondern als Autorin tätig sein und das Stück entwickeln. Mit 16 Jahren veröffentlichte sie vergangenes Jahr bereits einen Thriller.
Inhaltlich rückt die Inszenierung ein Thema in den Fokus, das noch immer wenig im öffentlichen Diskurs präsent ist. Ausgangspunkt ist eine psychiatrische Einrichtung, in der mehrere junge Frauen untergebracht sind. Aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt das Stück von psychischen Erkrankungen, vom Umgang damit – und von der Erfahrung, als junge Frau mit einer Diagnose schnell an den Rand der Gesellschaft gedrängt zu werden. Die Inszenierung beschäftigt sich dabei mit Fragen nach Selbstbestimmung, gesellschaftlichen Erwartungen und der Stigmatisierung psychischer Erkrankungen.'
Auf der Bühne stehen zehn Spielerinnen der MASKENfabrik im Alter von 12 bis 18 Jahren. Begleitet wird die Gruppe von Theaterpädagogin Alexandra Emig und dem Schauspieler Valentino Fortuzzi.