Dt./A 2025, 133 Min., Buch u. Regie: Laura Laabs
Mitten in der ostdeutschen Provinz wird ein gut konserviertes Skelett aus dem Moor gezogen. Tine und das Dorf spekulieren: Wer könnte das gewesen sein? Ein desertierter Wehrmachtssoldat? Ein verzweifelter LPGler? Der ominöse 3. Mann vom BND? Es entspinnt sich ein historisches Rätsel, in dem die Geschichte des letzten deutschen Jahrhunderts im Heute eines Landstrichs aufscheint. Tine fragt sich: Was geht mich das an? Bis sie am eigenen Leib erfährt, wie sich die Geschichte in ihr Leben einmischt. Die Forderung einiger Protagonisten, die alten Dinge doch ruhen zu lassen, ist nicht neu und nach wie vor aktuell. Zwischen Groteske und Kabarett entfaltet der Film eine Fülle bewundernswerter Ideen und politische Argumente gibt es viel mehr als sonst in einem deutschen Kinofilm der letzten Jahre. Seine Premiere feierte der Film auf dem Filmfestival Max Ophüls Preis 2025.
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