Haydn, Beethoven und eine begnadete Solistin auf der Bühne
Mit ihrem Titel „Feuer-Sinfonie“ verspricht Haydns 59. Sinfonie nicht nur dem Publikum, der fulminante Auftakt zum 5. Sinfoniekonzert zu sein. Dem Orchester stellt sie durchaus virtuose Anforderungen, denen sich die Vogtland Philharmonie am Mittwoch, 28. Januar, im Neuberinhaus Reichenbach und am Freitag, 30. Januar, in der Vogtlandhalle Greiz um jeweils 19.30 Uhr stellt. Im Anschluss erklingt mit dem 2. Violoncellokonzert Haydns ein Werk, zu dem er bis 1963 gar nicht als Komponist galt. Bis dato kannte man nur Bearbeitungen, aber nicht das Original, was die Urheberschaft eindeutig bewies. Im zweiten Teil gibt es ein ungewöhnlich ironisches Werk, das seiner Zeit weit voraus war: Für seine 7. Sinfonie wurde Beethoven von Kollegen sogar als „reif für’s Irrenhaus“ erklärt.
Im Mittelpunkt des Abends steht aber auch der Dirigent. Erstmals leitet Florian Ludwig die Konzerte in seiner Funktion als neuer Chefdirigent der Vogtland Philharmonie. Solistin ist die preisgekrönte und gleich dreifach OPUS-Klassik-nominierte Cellistin Simone Drescher. Beide stellen sich dem Publikum in der Konzerteinführung näher vor. Michael Pauser klärt hier ab jeweils 18.45 Uhr auch zu den im Programm steckenden Kuriositäten auf. Einige davon sind im kostenlosen Programmheft enthalten, das auf v-ph.de/sk-heft schon digital verfügbar ist.
Karten gibt es in der Kultur-Info Reichenbach (Tel.: 03765-3259240, tickets.vibus.de) bzw. in der Vogtlandhalle (Tel.: 03661-62880) und bei Eventim.