„Die Glasmenagerie“ von Tennessee Williams – ein packendes Familiendrama über Illusion und Wirklichkeit
Mit seinem Debütstück „Die Glasmenagerie“ wurde Tennessee Williams (1911–1983) über Nacht berühmt. Das im Untertitel als „Ein Spiel der Erinnerung“ bezeichnete Drama zählt heute zu den Klassikern der Moderne, das in seiner Zartheit und Dramatik gleichermaßen berührt. Am Freitag, den 26. September um 19:30 Uhr feiert das berührende Stück in einer Inszenierung von Schauspieldirektor Manuel Kressin im Großen Haus Gera Premiere.
Im Zentrum des Stückes steht die Familie Wingfield, die in einer trostlosen Realität nach Auswegen sucht: Tochter Laura erschafft sich einen eigenen Mikrokosmos aus zerbrechlichen Glastierchen, während Mutter Amanda in Erinnerungen an ihre vermeintlich glanzvolle Vergangenheit flüchtet. Sohn Tom, Erzähler und Teil der Handlung zugleich, ringt mit der Enge der Verhältnisse und dem Wunsch nach einem anderen Leben. Erst als ein Besucher von außen in diesen empfindsamen Mikrokosmos tritt, stellt sich die Frage, ob Illusionen tatsächlich Schutz bieten – oder ob nicht gerade die Auseinandersetzung mit der Realität die Chance auf Befreiung in sich trägt.
Ein Stück über den Widerstreit von Illusion und Wirklichkeit und die Sehnsucht nach einem erfüllten Leben.
Matinee: SO 21. SEP 2025 · 11:00 · Großes Haus Gera
Weitere Vorstellungen
SO 28. SEP 2025 · 14:30 · Großes Haus Gera
SA 4. OKT 2025 · 19:30 · Großes Haus Gera
SO 5. OKT 2025 · 14:30 · Großes Haus Gera
SO 2. NOV 2025 · 14:30 · Großes Haus Gera
Infos und Karten in den Theaterkassen, telefonisch unter 0365 8279105 (Gera) bzw. 03447 585160 (Altenburg) sowie online unter www.theater-altenburg-gera.de