Kunstsammlung Gera / Orangerie, Gera, Orangerieplatz 1

Das Fundament der Kunstsammlung Gera bildet neben dem umfangreichen Bestand an Werken von Otto Dix ein ansehnliches Inventar an Gemälden, Zeichnungen, Druckgrafiken und Plastiken vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Es umfasst knapp 15.000 Objekte.
Regelmäßig werden Sonderausstellungen veranstaltet, die einerseits themenspezifische Präsentationen aus dem eigenen Sammlungsbestand zeigen und andererseits Ausstellungsschwerpunkte wie Kunst der Moderne, Otto Dix und seine Zeitgenossen und zeitgenössische Kunst umfassen.
Der Nordflügel der Orangerie präsentiert die Dauerausstellung zum expressiven Spätwerk von Otto Dix mit Bildern aus den Jahren von 1944 bis 1969.

Öffnungszeiten: Di – So & Feiertage 11 – 17 Uhr
https://www.museen-gera.de/museen/kunstsammlung-gera-orangerie

Kunstsammlung Gera / Otto-Dix-Haus, Gera, Mohrenplatz 4

Das rekonstruierte Geburtshaus des bedeutendsten Künstlersohnes der Stadt Gera wurde im Zusammenhang mit einem neuprojektierten, historisierenden Nebengebäude anlässlich des 100. Geburtstagsjubiläums Otto Dix‘ am 2. Dezember 1991 als Museums- und Galeriekomplex der Öffentlichkeit übergeben. Im historischen Bereich des Hauses erwartet den Besucher das Ambiente eines einfachen Arbeiterhaushaltes um 1900 mit Quellenmaterial zu Leben und Werk des Künstlers.
Im Galeriebereich werden wesentliche Arbeiten des malerischen Jugend- und Frühwerkes bis zu altmeisterlichen Gemälden aus der eigenen Sammlung präsentiert, die durch wichtige Dauerleihgaben der Otto Dix Stiftung Vaduz ergänzt werden.

Öffnungszeiten: Di – So & Feiertage 11 – 17 Uhr
https://www.museen-gera.de/museen/kunstsammlung-gera-otto-dix-haus

Museum für Angewandte Kunst , Gera, Greizer Straße 37

Das Museum für Angewandte Kunst in Gera befindet sich im Ferberschen Haus, in einer der eindrucksvollsten barocken Wohnanlagen von Gera. Es ist das einzige Spezialmuseum dieser Art in Thüringen. In seiner Sammel- und Ausstellungstätigkeit widmet es sich dem Kunsthandwerk, Mode, Design und der Wohnkultur in seiner ganzen Vielfalt. Die umfangreiche Dauerausstellung „Art déco und Funktionalismus. Angewandte Kunst zwischen den Weltkriegen“ präsentiert Kunsthandwerk, Möbel und Grafik der Moderne. Deutsches und internationales Design mit Keramik, Glas und Textilien bekannter Entwerfer bilden die Schwerpunkte. Fotografie – u.a. Werke der Avantgardistin Aenne Biermann – sowie Werbegrafik runden das Sammlungsprofil ab. Wechselnde Sonderausstellungen und Veranstaltungen ergänzen das Programm.

Öffnungszeiten: Di – So & Feiertage 11 – 17 Uhr
https://www.museen-gera.de/museen/museum-fuer-angewandte-kunst

Museum für Naturkunde, Gera, Nicolaiberg 3

Das Museum für Naturkunde Gera befindet sich im ältesten erhaltenen Bürgerhaus in Geras Altstadt, im „Schreiberschen Haus“, das 1780 den sog. Großen Stadtbrand überstand. Seit 1947 dient es als Museum. In der 1. Etage kann eine Wanderung durch die Naturräume Ostthüringens von den geologischen Grundlagen bis zur artenreichen Pflanzen- und Tierwelt der Wälder, Wiesen, Feldfluren und Gewässer unternommen werden. Auch geschützte Arten wie die Wildkatze, der Uhu oder die Frauenschuh-Orchidee werden gezeigt. In der 2. Etage sind der Barocksaal, das Gelehrtenkabinett und die Minerale Ostthüringens zu sehen. Im Keller und Höhler unter dem Gebäude werden hingegen Minerale aus aller Welt präsentiert. Die Themen der Sonderausstellungen wechseln regelmäßig.

Öffnungszeiten: Di – So & Feiertage 11 – 17 Uhr
https://www.museen-gera.de/museen/museum-fuer-naturkunde

Stadtmuseum, Gera, Museumsplatz 1

Barockes Gebäude, modernes Innenleben: Das ehemalige Zucht- und Waisenhaus, von 1724 bis 1738 unmittelbar vor der Stadtmauer errichtet, beherbergt seit 1914 das Stadtmuseum Gera. Das Haus liegt heute an exponierter Stelle in der innerstädtischen Fußgängerzone und zeigt sich äußerlich trotz mehrmaliger Zerstörung weitgehend in seiner ursprünglichen Gestalt. Das Innere entspricht dagegen ganz den Anforderungen einer zeitgemäßen musealen Einrichtung. Seit einer umfassenden Sanierung 2002 bis 2004 und der anschließenden Wiedereinrichtung zeigt sich das Museum mit einer völlig neuen Konzeption und Gestaltung. Die Dauerausstellung und die Themenausstellung „Romantisches Gera“ bieten auf rund 1000 m² in vier Etagen eine spannende Zeitreise durch die Geraer Geschichte von der ersten Besiedlung bis ins 21. Jahrhundert. Ergänzend werden jährlich zwei bis drei Sonderausstellungen sowie ein breit gefächertes museumspädagogisches Programm angeboten.

Öffnungszeiten: Di – So & Feiertage 11 – 17 Uhr
https://www.museen-gera.de/museen/stadtmuseum

Historische Höhler, Gera, Nicolaiberg 3, Hintereingang

Ein unterirdischer Rundgang durch Geras Brau- und Biergeschichte. Geheimnisvolle Gänge. Wohin mit 1,4 Millionen Liter? Soviel Bier durfte nämlich im 17. Jahrhundert in Gera jährlich gebraut werden. Wie in anderen Städten auch, hatten die Bürger der Stadt – sofern man Hausbesitzer war – das Recht, Bier zu brauen. Geeignete Felsenkeller zur Lagerung gab es nicht in der Umgebung, die findigen Bürger gingen daher in die Tiefe. Die Geraer Bierlagerstätten, die sogenannten Höhler, entstanden überwiegend im 16. und 17. Jahrhundert. Wie ein unterirdisches Labyrinth breiten sich die bis zehn Meter tiefen Keller unter der Geraer Altstadt aus. Mehr als 200 Höhler wurden im Lauf der Jahrhunderte angelegt, kreuz und quer neben- und übereinander liegend, und manchmal auch aneinanderstoßend. Gleichmäßige Temperaturen von 12 bis 13 Grad garantierten auch im Sommer jederzeit einen erfrischenden Biergenuss.

Vom Kohlenkeller zur Touristenattraktion

In den 1980er Jahren rückten die außergewöhnlichen Bauten langsam wieder in das öffentliche Bewusstsein. Zehn Höhler wurden zwischen 1986 und 1989 durch Mauerdurchbrüche miteinander verbunden und können seitdem bei Führungen besichtigt werden. Die Darstellung der verschiedenen Nutzungsarten – als Bierlager, später als Kohlenkeller, Abfallhalden oder Luftschutzkeller – lassen die Geschichte der Höhler lebendig werden, und ganz nebenbei kann man auch die ersten gewachsenen Tropfsteine in den jahrhundertealten Gängen entdecken.
Als Ergänzung zur Besichtigung der Historischen Höhler bietet sich der nebenan liegende Höhler des Naturkundemuseums mit seiner Ausstellung „Das Einmaleins der Minerale“ an. Die Sammlung bietet etwa 350 prächtige Minerale aus aller Welt.

Öffnungszeiten: Di – So & Feiertage 11 – 17 Uhr
https://www.museen-gera.de/museen/historische-hoehler

Kulturhaus Häselburg, Neue Galerie für Zeitgenössische Kunst, Gera, Burgstraße 12

Neue Galerie für Zeitgenössische Kunst. Im Erdgeschoss der Burgstraße 12 befinden sich die Räume der NGfZK. Hier finden regelmäßig Ausstellungen internationaler und regionaler Künstler*innen statt.

Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr-So 13-17 Uhr, Do 15-19 Uhr
https://www.haeselburg.org

Ateliergalerie „Uferlos“, Gera, Greizer Straße 18

Atelier Galerie Uferlos der beiden Geraer Künstler Barbara Toch und Wolfgang Schwarzentrub.
https://wschwarzentrub.wixsite.com/schwarzentrub

Weida, Osterburg, 360°-MUSEUM,

WEIDA – DIE WIEGE DES VOGTLANDS IN 360-PROJEKTION. Im Inneren des Bergfrieds hat das Multimedia-Zeitalter Einzug gehalten. Die alten Gemäuer des Burgturms beginnen zu reden. In einer 360°- Projektion unmittelbar auf die Innenwände gebannt, erzählt eine Multimedia-Show die Geschichte des Vogtlandes und der Reußen. Die Besucher werden sich mit den Augen eines virtuellen Turmfalken – Vogel des Jahres 2007 – in die Lüfte erheben und das ehemalige Reußenland überfliegen, aufsteigend von der Osterburg in Weida geht es zunächst nach Greiz. Wie der Falke, der von Greiz weiter nach Gera fliegt, schwangen sich auch die Reußen immer wieder auf und erweiterten ihre kleinen Fürstentümer. Davon zeugen auch die beiden letzten Stationen des Turmfalken, Schleiz und Burgk. Entstanden aus den unzähligen Gebietsteilungen, künden diese reußischen Residenzen jedoch nicht nur von Kleinstaaterei, sondern versinnbildlichen auch die Schönheit und reichhaltige Kultur, die das Thüringer Vogtland bis heute prägen.
Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr-So 13-17 Uhr, Do 15-19 Uhr

https://www.osterburg-vogtland.eu/360-museum/

Hohenleuben, Museum Reichenfels

»praktisch + reizend: Unterwäsche. Kulturhistorische Blicke auf das Darunter« – bis 11. April 2021
Betrachten Sie ausgestellte Hemdhosen, Unterröcke, lange Unterhosen, Korsetts, Büstenhalter, Slips, Tangas und vieles mehr. Herstellung und Materialien werden ebenso thematisiert wie Schamgefühle und Geschlechterkonstruktionen.
Öffnungszeiten: Di – Do 10 – 16 und Sa/So 13 – 17 Uhr

https://www.museum-reichenfels.de

Greiz, Sommerpalais

Sehenswerter Querschnitt durch die Sammlungen. Bis 21. März 2021. Die Ausstellung zeigt einen sehenswerten Querschnitt durch die Sammlungen des Museums. Schabkunstblätter, Radierungen, Karikaturen und Bücher zeigen die Vielfalt der Kollektionen der Staatlichen Bücher- und Kupferstichsammlung Greiz.
Öffnungszeiten: Di – So 10 – 16 Uhr

http://www.sommerpalais-greiz.de

Greiz, Unteres Schloss, Museum

Erleben Sie im Museum im Unteren Schloss die Fortsetzung der Ausstellung „Vom Land der Vögte zum Fürstentum Reuß älterer Linie“ in den authentischen Räumlichkeiten des 19. Jahrhunderts. Alljährlich präsentieren die Museen der Schloss- und Residenzstadt Greiz in den Räumlichkeiten des Unteren Schlosses zusätzlich aktuelle Sonderausstellungen zu kultur-, kunst- und zeitgeschichtlichen Themen.
Öffnungszeiten: Di – So 10 – 16 Uhr

https://www.greiz.de/tourismus-kultur/museen/schloesser/unteres-schloss

Posterstein, Burg Posterstein, Museum

Öffnungszeiten: Di – Fr 10 – 16 Uhr, Sa/So & Feiertage 10 – 17 Uhr

https://www.burg-posterstein.de

Altenburg, Residenzschloss

Führungen: Öffentliche Führungen für Einzelbesucher – Besichtigung von Schloss, Festsälen und Schlosskirche mit Orgelanspiel vom Band (begrenzte Teilnehmerzahl) – jeweils 11 + 13 + 15 Uhr
Öffnungszeiten Residenzschloss: Di – So & Feiertage 10 – 17 Uhr

https://www.residenzschloss-altenburg.de

Crimmitschau, OT Blankenhain, Deutsches Landwirtschaftsmuseum Schloss Blankenhain

Crimmitschau, OT Blankenhain, Deutsches Landwirtschaftsmuseum Schloss Blankenhain

Das Zentrum dieser einmaligen Museumsanlage bildet ein historisches Rittergut, dessen Wurzeln in das ausgehende 12. Jahrhundert zurückreichen. Dieses Gut besteht aus einem Schloss mit seinen zwei charakteristischen Türmen, einem Vorschloss, der Brauerei und Brennerei, sowie weiteren Wirtschafts- und Stallgebäuden. Die Wohnetage des Schlosses konnte aufgrund vorhandener Aufzeichnungen und einem Großteil des Originalmobiliars der 1920er Jahre detailgetreu dargestellt werden. Das Vorschloss nimmt die verschiedenen Inszenierungen das Landleben mit Konsum, Poststelle, Dorfpolizist und Zahnarzt zu DDR-Zeiten auf. Die früheren Rittergutsställe beherbergen die zentralen Ausstellungen zur Landwirtschaftsgeschichte des historischen Mitteldeutschlands.  Der Schlosspark war über Jahrhunderte hinweg sehr unterschiedlich, als streng geometrischer Barockgarten, Landschaftsgarten und als DDR Mustergarten gestaltet. Heute ist dieser wieder als englischer Landschaftsgarten rekonstruiert. Die Einrichtung eines umgesetzten Neubauerngehöftes zeigt die Lebensverhältnisse zum Anfang der 1950er Jahre. Auch kann ein über 250 Jahre altes umgesetztes Umgebindehaus mit Blockstube im Stil des Bauernbarock gesehen werden. Daneben verteilen sich weitere Museumsgebäude an den Originalstandorten über das Dorf Blankenhain in Form eines Freilichtmuseums der ländlichen Kultur, Technik und Arbeit. So gibt die Dorfschule einen Einblick in das Landschulwesen vom ausgehenden 18. bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts. Die Dorfbäckerei stellt sich als kleines Dreiseitgehöft mit Wohnhaus und Altdeutschem Kohlebackofen, Stallscheune und Nebengebäude dar. Der Museumsbauernhof ist ein für die Region typischer Vierseithof und präsentiert die bäuerliche Wohn- und Arbeitswelt auf dem Lande der 1930er und 1980er Jahre. Die etwas abseits gelegene ehemalige Rittergutsförsterei besitzt eine bemerkenswerte Baugeschichte und gründet sich auf einem steinzeitlichen Siedlungsplatz. Aufgrund dieses breiten Querschnittes über die Jahrhunderte kann der Besucher tatsächlich eine Zeitreise durch das „Zeitsprungland“ im Landkreis Zwickau erleben. Öffnungszeiten: Mo – So 9 – 18 Uhr 

https://www.deutsches-landwirtschaftsmuseum.de

Zwickau, Audi-Bau Zwickau, Audistraße

Zentralausstellung – 4. Sächsische Landesausstellung: »Boom. 500 Jahre Industriekultur in Sachsen« 

Öffnungszeiten: Mo – So & Feiertage 10–18Uhr

Zwickau, Priesterhäuser, Domhof

Öffnungszeiten: Di – Fr 11 – 17 Uhr, Sa, So & Feiertage 13 – 17 Uhr

https://www.priesterhaeuser.de

Zeitz, Museum Schloss Moritzburg

Sonderausstellungen:
»Leidenschaft für Schönheit – Gartenträume in Sachsen-Anhalt« – ab 7. November 2020 bis 25. April 2021
»Glanzlichter Naturfotografie« – ab 7. November 2020 bis 14. März 2021

Öffnungszeiten: Di – So 10 – 16 Uhr