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Jüdisches Leben in Gera

Nach dem Ersten Weltkrieg nutzte die jüdische Gemeinde in Gera ein Hintergebäude des Hotels "Kronprinz" als Synagogenraum. Während des Pogroms im November 1938 wurden diese Räumlichkeiten zerstört.
Im Jahr 1988 wurde am ehemaligen Standort des Hotels ein Denkmal errichtet, entworfen von Bildhauer Wieland Schmiedel. Das Denkmal zeigt ein zerbrochenes Eingangsportal, bei dem das herabstürzende Stück den Davidstern darstellt.
An diesem Denkmal beginnt der historische Rundgang, der sich besonders mit der Geschichte der Familie Mazur und der Firma Halpert & Co. in Gera beschäftigen wird. Er endet gegen 17:00 Uhr mit einer Besichtigung der Villa Mazur, wo die Jüdisch-Israelischen Kulturtage im Anschluss zum Gespräch mit Militärbundesrabbiner Zsolt Balla einladen.

Foto: Ansichtskarte des Marktplatzes in Gera mit dem Geschäft der Gebrüder Goldmann (ca. 1910-1920); aus der Sammlung von Peter Karl Müller, Kirchheim / Ries

Eintritt frei - Spenden erbeten

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